Neuigkeiten

Ein Stein im Brett dank weichem Wasser

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Drei Jahre Bauzeit. 8,9 Mio. Euro Investitionen. Und zum guten Schluss hat dann ab 2022 das Verbandswasserwerk Bad Langensalza bei seinen Kunden in 40 Orten des Kreises nicht nur ein Stein im Brett, sondern auch bestes Wasser aus der Ohratalsperre im Angebot.

Eine steife Brise wehte über die Gothaer Höhe südlich von Herbsleben, als das wohl wichtigste Vorhaben in der Geschichte des Verbandswasserwerkes am letzten Februartag startete. Es ging um nicht mehr und nicht weniger als ums „weiche“ Wasser.

Seit alters fördern die Quellen in und um Bad Langensalza hartes Wasser. Solches von fast 40° Deutscher Härte. Das sicherte der Rosenstadt einen Spitzenplatz in deutschen Wasser-Ranking.

Aber ansonsten konnten die Kunden nicht genug klagen, kontaminierte Kalk die Kaffee- und Waschmaschinen, Geschirrspüler, Wasserkocher, Rohre. Abhilfe schaffte nur der Einsatz diverser Chemie. Ein teures, ein die Umwelt belastendes Vorgehen. Das betraf dann den Verband selbst und seine Kläranlage. Deshalb, weil solch kalziumreiches H2O quasi immer absolut keimfrei ist, denn dessen basisches Milieu bekommt Bakterien nicht. Auch jenen nicht, deren vornehmste Aufgabe in der Kläranlage ist, für sauberes Wasser zu sorgen. weiterlesen →

Vorhaben mit öffentlicher Förderung haben oberste Priorität

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Beim Abwasserzweckverband haben im Wirtschaftsplan 2019 Vorhaben mit öffentlicher Förderung oberste Priorität (Investitionssumme 2019: 1,48 Mio. EUR). Hier fließen Fördermittel des Freistaates. Das betrifft z. B. Ortsnetze, in denen Trennsysteme gebaut werden, also Schmutz- und Regenwasser eigene Kanäle bekommen.

Gebaut wird in den Bad Langensalzaer Ortsteilen Illeben und Eckardtsleben:
In Illeben sind in den Vorjahren schon 1,45 Mio. EUR investiert worden. Hier fließen dieses Jahr weitere 770 T€ (Tausend Euro), davon 91 T€ Zuschuss. Damit ist dieses Vorhaben abgeschlossen. Auch das Projekt in Eckardtsleben wird vollendet: Bisher flossen schon 1,7 Mio. €. Hier werden weitere 260 T€ im Jahr 2019 aufgewendet, von denen 60 T€ Förderung sind.

Nach ersten Arbeiten für 30 T€ an der Erfurter Straße in Bad Tennstedt investiert der Abwasserzweckverband dieses Jahr und abschließend 450 T€, von denen 150 T€ Zuschuss sind. weiterlesen →

Stellenausschreibungen VWW

„Die wichtigste Investition in der Geschichte des Verbandes“

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Wirtschaftsplan des Verbandswasserwerkes Bad Langensalza für 2019 weist erste Arbeiten für den Fernwasseranschluss aus

2019 beginnen die Arbeiten für den Anschluss ans Fernwassernetz. Das Projekt, das Ende 2021 abgeschlossen sein soll, sei „die wichtigste Investition in der Geschichte des Verbandes“ und habe deshalb oberste Priorität, erklärte Matthias Vogt, Werkleiter des Verbandswasserwerks Bad Langensalza und des Abwasserzweckverbandes „Mittlere Unstrut“. Dafür sind insgesamt 8,9 Mio. € vorgesehen, von denen 4 Mio. € aus Fördermitteln als Zuschuss des Freistaates fließen.

„Wegen des Fernwasser-Projektes haben wir die Ortsnetzmaßnahmen auf das absolut notwendige Maß für 2019 und 2020 reduziert, um den finanziellen Rahmen nicht zu überspannen.“ weiterlesen →

WEICHERES TRINKWASSER

Investitionen für weicheres Trinkwasser beginnen

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Am 6. Dezember 2018 unterzeichnete das Verbandswasserwerk Bad Langensalza den Vertrag zur Fernwasserlieferung. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass bis 2022 alle Kunden des Zweckverbandes weiches Wasser bekommen. Dafür sind bis dahin u. a. 30 km Trinkwasserleitungen zu bauen.

So verbindet dann eine 4,7 km lange Leitung den noch zu bauenden Übergabepunkt am Ascharaer Kreuz mit dem Hochbehälter Roter Berg, damit Bad Langensalza versorgt werden kann (Teilobjekt 1). Dafür wird ein Verteilerschacht am Hochbehälter errichtet und sind technologische Anpassungen am Schieberhaus des Hochbehälters Roter Berg nötig.

Zur Versorgung von Bad Tennstedt/Herbsleben wird über 7,6 km eine Leitung zwischen Gräfentonna und Herbsleben/Kleinvargula gebaut sowie eine Druckerhöhungsstation in Gräfentonna und ein Verteilerschacht in Herbsleben (Teilobjekt 2).

Fernwasser für Herbsleben/Großvargula fließt künftig über eine 3 km lange Leitung zwischen den Hochbehältern Dachwig und Herbsleben. Dazu entsteht außerdem eine Druckerhöhungsstation am Hochbehälter Dachwig und der Zulauf am Hochbehälter Herbsleben wird angepasst (Teilobjekt 3). weiterlesen →

Fernwasserliefervertrag unterzeichnet

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Die Partnerschaft zwischen der Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) und dem Verbandswasserwerk Bad Langensalza ist besiegelt. Thomas Stepputat, Geschäftsführer der TFW, und Verbandsvorsitzender Matthias Reinz unterzeichneten gestern Mittag den Kaufvertrag über Fernwasser, der bis zum Jahr 2039 und darüber hinaus die Versorgung unseres Verbandsgebietes mit Trinkwasser geringerer Härte (dann ca. 4° dH) sicher stellen wird.

Den historischen Vertragsschluss verfolgten unter anderem Thomas Wagner vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, das insgesamt 4,0 Mio. € Fördermittel für die notwendigen Investitionen im Zweckverband bereitstellt, Bernhard Schönau, der bis Ende Juni 2018 als Verbandsvorsitzender die Umstellung auf weicheres Trinkwasser maßgeblich vorantrieb, sowie die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden Bad Tennstedt, Dachwig, Herbsleben, Kirchheilingen, Neunheilingen, Schönstedt, Sundhausen und Tonna.

Der Vertrag umfasst zunächst die Versorgung der Gemeinde Dachwig ab dem 01.01.2019 und ab 2022 des gesamten Verbandsgebietes. Dann wird nach unseren Planungen die Anbindung an das Versorgungsnetz der TFW über Westhausen und das Übergabebauwerk am Ascharaer Kreuz bis zum Hochbehälter Roter Berg hergestellt sein. weiterlesen →

Neuer Verbandsvorsitzender gewählt

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Die Verbandsversammlungen des Verbandswasserwerkes Bad Langensalza und des Abwasserzweckverbandes „Mittlere Unstrut“ haben in ihren jeweiligen Sitzungen am 17.07.2018 Herrn Matthias Reinz, Bürgermeister der Stadt Bad Langensalza, als neuen Verbandsvorsitzenden gewählt.

Kundenmagazin KLAR! (Ausgabe 01/2018)

Neue Ausgabe unseres Kundenmagazins Klar!

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… liegt in den nächsten Wochen in Ihrer Stadtverwaltung oder Verwaltungsgemeinschaft aus. Auch die Gemeindeverwaltungen wollen wir soweit möglich und gewünscht mit der Klar! 01/2018 ausstatten.

Sie können die Ausgabe auch hier online lesen.

Frühere Ausgaben des Kundenmagazins finden Sie hier.


Weiterführende Links


 

Abwasserpumpwerk Illeben in Betrieb genommen

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Am 04.05. nahmen in Illeben Verbandsvorsitzender Bernhard Schönau, Illebens Ortsteilbürgemeister Michael Fischer, Werkleiter Matthias Vogt und die baubeteiligten Firmen einen ersten Teil des Ortsnetzes, das Abwasserpumpwerk und den Verbindungssammler zur Verbandskläranlage Bad Langensalza feierlich in Betrieb. Beim Durchschneiden des Bandes waren auch die Einwohner des Bad Langensalzaer Ortsteils zahlreich vertreten.

Der nun angeschlossene Teilbereich des Ortsnetzes Illeben (Zum Stiegel und Ölweg) ist nur der erste Schritt für die Investitionen, die der Abwasserzweckverband in den südlichen Ortsteilen – Illeben, Eckardtsleben, Aschara – in den nächsten Jahren plant. Derzeit kann etwa ein Viertel der Illebener Einwohner das neue Abwassersystem nutzen. Der Abschluss des zweiten Bauabschnitts in Illeben ist für 2019 geplant.

Ziel des Abwasserzweckverbandes ist es, in den nächsten Jahren etwa 900 Einwohner an die Verbandskläranlage Bad Langensalza anzuschließen. Die Investitionsvorhaben beruhen auf den Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Der Freistaat Thüringen reicht hierfür Fördermittel zur Verbesserung der Gewässergüte aus. weiterlesen →

Weltwassertag 2017 – Schwerpunkt „Abwasser“

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Der diesjährige Weltwassertag setzt den Fokus auf das Thema Abwasser.

Wie UN Water, eine ressortübergreifende Einrichtung der Vereinten Nationen mit Schwerpunkt Wasser/Abwasser,  mitteilt, werden weltweit mehr als 80 % des Abwassers – in weniger entwickelten Ländern sogar mehr als 95 % – ohne Behandlung in die Umwelt abgegeben. 1,8 Milliarden Menschen sind gezwungen Trinkwasserressourcen zu nutzen, die mit Fäkalien kontamiert sind. Damit ist das Risiko für diese Menschen allgegenwärtig, an Cholera, Ruhr, Typhus und Polio zu erkranken. Verunreinigtes Trinkwasser sowie unzureichende sanitäre Anlagen und Hygiene verursachen etwa 842.000 Todesfälle im Jahr, so UN Water. Diese Bedingungen kann man sich als Europäer kaum vorstellen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil gerade in Deutschland in den letzten Jahrzehnten viel unternommen wurde, um die Abwasserentsorgung und –reinigung positiv zu entwickeln. weiterlesen →

Thüringer Allgemeine zu möglichen Varianten für weicheres Trinkwasser

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Die Thüringer Allgemeine berichtet in ihrer Ausgabe vom 25.02.2017 über die Varianten zur Versorgung des Verbandsgebietes mit weicherem Trinkwasser. Dazu sprach Werkleiter Matthias Vogt mit Klaus Wuggazer.

 

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