Schwerpunkt: Weicheres Trinkwasser

Fernwasserliefervertrag unterzeichnet

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Die Partnerschaft zwischen der Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) und dem Verbandswasserwerk Bad Langensalza ist besiegelt. Thomas Stepputat, Geschäftsführer der TFW, und Verbandsvorsitzender Matthias Reinz unterzeichneten gestern Mittag den Kaufvertrag über Fernwasser, der bis zum Jahr 2039 und darüber hinaus die Versorgung unseres Verbandsgebietes mit Trinkwasser geringerer Härte (dann ca. 4° dH) sicher stellen wird.

Den historischen Vertragsschluss verfolgten unter anderem Thomas Wagner vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, das insgesamt 4,0 Mio. € Fördermittel für die notwendigen Investitionen im Zweckverband bereitstellt, Bernhard Schönau, der bis Ende Juni 2018 als Verbandsvorsitzender die Umstellung auf weicheres Trinkwasser maßgeblich vorantrieb, sowie die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden Bad Tennstedt, Dachwig, Herbsleben, Kirchheilingen, Neunheilingen, Schönstedt, Sundhausen und Tonna.

Der Vertrag umfasst zunächst die Versorgung der Gemeinde Dachwig ab dem 01.01.2019 und ab 2022 des gesamten Verbandsgebietes. Dann wird nach unseren Planungen die Anbindung an das Versorgungsnetz der TFW über Westhausen und das Übergabebauwerk am Ascharaer Kreuz bis zum Hochbehälter Roter Berg hergestellt sein. weiterlesen →

Ende der „harten“ Zeit rückt näher

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In der letzten Woche hat die Verbandsversammlung des Verbandswasserwerkes den Weg für einen weiteren Schritt in Richtung weicheres Trinkwasser bereitet. Die Verbandsräte stimmten dem Vertrag mit der Thüringer Fernwasserversorgung, der in den letzten Monaten verhandelt wurde, mit nur einer Gegenstimme zu. Damit kann dieser vom Verbandsvorsitzenden unterzeichnet werden, sobald die Fördermittel des Freistaates Thüringen für die Investitionen gesichert sind.

Wir haben dazu eine Pressemitteilung herausgegeben, die Sie hier im vollen Wortlaut lesen können. weiterlesen →

Weicheres Trinkwasser – Planungssicherheit für unsere Kunden

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In der Sonderausgabe unseres Kundenmagazins „Klar!“ zum Thema weicheres Trinkwasser hatten wir Sie im Juni 2016 über den damals aktuellen Stand informiert. Seitdem ist viel Zeit vergangen und Sie fragen zu Recht: Was ist aus der Strategie zur Versorgung mit weicherem Trinkwasser geworden und wo steht das Verbandswasserwerk mit seinen Plänen heute?

Wir wollen Ihnen nachfolgend die Entwicklungen und Entscheidungen der letzten anderthalb Jahre im Zweckverband kurz erläutern.

Die Verbandsversammlung hat in ihrer Sitzung am 29.11.2016 die Grundsatzentscheidung zur Umstellung auf eine Versorgung mit Trinkwasser geringerer Härte gefasst. Die Werkleitung wurde beauftragt, unter Berücksichtigung der neuen Möglichkeiten durch den Beitritt der Gemeinde Dachwig zum 01.01.2017  die bisherige Konzeption bis Februar 2017 zu überarbeiten. Durch die Erweiterung des Verbandsgebietes hat das Verbandswasserwerk in Dachwig erstmals den direkten Zugang zum thüringer Fernwassersystem.

Zum Zeitpunkt der Verbandsversammlung lag die bereits im November 2015 beantragte Baugenehmigung für die Enthärtungsanlage am Wasserwerk Golken in Bad Langensalza wie auch die Genehmigung zur Einleitung des Abwasser – des beim Filtern entstehenden Konzentrates – in die Salza noch nicht vor. Die Verbandsversammlung konnte deshalb noch nicht zugunsten einer der Varianten entscheiden, die wir Ihnen auch im Kundenmagazin vorgestellt haben.

Parallel zur Entwicklung der Trinkwasserkonzeption in Richtung Enthärtungsanlage waren wir laufend in Gesprächen mit der Thüringer Fernwasserversorgung (TFW). Im Rahmen dieser Verhandlungen konnten wir einerseits günstige Konditionen für den Einkauf von Fernwasser erreichen. Andererseits wurden bei Beratungen im Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) Ende Januar 2017 Fördermittel für einen Anschluss des Verbandsgebietes an das thüringer Fernwassersystem in Aussicht gestellt. Insgesamt könnte der Zweckverband bis zu 4 Millionen Euro für die Investitionen in eine reine Fernwasserversorgung erhalten. weiterlesen →

Thüringer Allgemeine: ADIB-Gruppe drängt auf baldige Entscheidung in Sachen weiches Wasser

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Auch für unsere Geschäftskunden ist der Wunsch nach weicherem Trinkwasser ein Thema. Alexander Volkmann von der Thüringer Allgemeinen besuchte die ADIB. weiterlesen →

Wasserhärte in den Versorgungsgebieten des Unstrut-Hainich-Kreises

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Die Thüringer Allgemeine hat bei den einzelnen Wasserversorgern im Unstrut-Hainich-Kreis nachgefragt: Wie hart ist das Trinkwasser und woher kommt die Härte? Außerdem wird zu den Erfahrungen mit der Wasserhärte berichtet und wie man damit umgehen kann.

Festgestellt wird aber auch, dass das Verbandswasserwerk der einzige Wasserversorger im Landkreis ist, der sich mit dem Thema Versorgung mit weicherem Trinkwasser beschäftigt. weiterlesen →

Thüringer Allgemeine zu möglichen Varianten für weicheres Trinkwasser

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Die Thüringer Allgemeine berichtet in ihrer Ausgabe vom 25.02.2017 über die Varianten zur Versorgung des Verbandsgebietes mit weicherem Trinkwasser. Dazu sprach Werkleiter Matthias Vogt mit Klaus Wuggazer.

 

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Thüringer Allgemeine berichtet über Entscheidung für weicheres Trinkwasser

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Zur Verbandsversammlung am 29.11.2016, in der die Grundsatzentscheidung des Verbandswasserwerkes Bad Langensalza für die Versorgung mit Trinkwasser geringerer Härte gefallen ist, berichtet die Thüringer Allgemeine in ihrer heutigen Ausgabe.

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Weicheres Trinkwasser wird kommen

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Seit etwa vier Jahren haben sich die Verbandsgremien des Verbandswasserwerkes mit dem Thema „Weicheres Trinkwasser im Versorgungsgebiet“ beschäftigt. In unserem Sonderheft zum Thema, das wir im Juli 2016 herausgegeben haben, informierten wir Sie über die möglichen Varianten und die damit verbundenen Kosten.

Am 29. November hat nun die Verbandsversammlung die Grundsatzentscheidung getroffen, die Versorgung im Verbandsgebiet auf  Trinkwasser mit geringerer Härte umzustellen. Die Werkleitung hat den Auftrag erhalten, die bekannten Varianten zu überprüfen und auf den aktuellen Stand zu bringen. Insbesondere durch den Beitritt der Gemeinde Dachwig zum Verbandswasserwerk ab dem 01. Januar 2017 ergeben sich neue Möglichkeiten über die bisherigen Varianten hinaus. Auch die Kosten der einzelnen Varianten sind neu zu betrachten.

Der Verbandsvorsitzende machte in der Sitzung der Verbandsversammlung deutlich, dass es im Verbandsgebiet auf Dauer keine unterschiedliche Trinkwasserhärte geben wird. Das heißt, das gesamte Verbandsgebiet soll künftig einheitlich mit weicherem Trinkwasser versorgt werden.

Der Verbandsversammlung obliegt es zu entscheiden, wie die Umstellung im Verbandsgebiet kurzfristig  unter Einhaltung der Vorgaben der Trinkwasserverordnung dauerhaft möglich ist.

Wir werden Sie hier und in unserer Kundenzeitschrift zum Thema auf dem Laufenden halten.
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